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Eine Brauchwasserwärmepumpe (auch Warmwasser-Wärmepumpe genannt) ist eine hocheffiziente Anlage, die Wärme aus der Umgebungsluft (meistens aus dem Keller- oder Heizungsraum) nutzt, um das Trinkwasser im Haus zu erwärmen. Im Vergleich zu herkömmlichen Elektroboilern senkt sie den Stromverbrauch für Warmwasser um 65 bis 75 Prozent.
Funktionsweise und Vorteile
Das Prinzip gleicht einer normalen Heizungswärmepumpe, ist jedoch gezielt auf die Trinkwassererwärmung ausgelegt. Ein integrierter Kompressor entzieht der angesaugten Raum- oder Außenluft Energie, verdichtet ein Kältemittel und gibt die Hitze an den Wassertank ab.
Hohe Effizienz
Sie erzielen im Schnitt einen COP-Wert (Leistungszahl) von 3,5 bis 4,3. Das bedeutet, aus 1 kWh Strom werden bis zu über 4 kWh Nutzwärme erzeugt
Keller-Nebeneffekt
Da sie der Luft Wärme entziehen, kühlen und entfeuchten sie gleichzeitig den Aufstellraum. Ideal für feuchte Wäschekeller.
Heizungsschonung
Im Sommer kann die primäre Heizungsanlage (z. B. Gas oder Öl) oft komplett abgeschaltet werden, was deren Lebensdauer verlängert.
PV-Anlagen-Kombination
Sie lassen sich perfekt als "grüner Stromspeicher" mit einer Photovoltaikanlage koppeln, um überschüssigen PV-Strom tagsüber direkt in heißes Wasser zu verwandeln.
Sobald die PV-Anlage mehr Strom produziert als das Haus verbraucht und der Stromspeicher voll ist, signalisiert das Energiemanagement dies der Wärmepumpe (SG-Ready). Die Wärmepumpe erwärmt dann das Warmwasser von der Standard-Temperatur z.B. 52 °C auf 60 °C oder höher.
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